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Liebe Leser*innen,
langsam zieht sich die Kälte zurück, der Schnee schmilzt und die Sonne weckt die ersten Knospen an den Bäumen. Auch auf dem Weg zur Medienstelle Augsburg des JFF (MSA) blühen bereits die ersten Krokusse – ein sicheres Zeichen, dass der Frühling beginnt. Passend dazu freuen wir uns schon sehr auf unseren diesjährigen MEDIA SPRING AUGSBURG, dem wir diesen Newsletter widmen. Im Rahmen unseres Projektes „Empowering Media Literacy“ befasst sich die Veranstaltungsreihe für Fachkräfte in diesem Jahr mit dem Thema „Flucht und Medienkompetenz“. In acht spannenden, interaktiven Online-Vorträgen beleuchten wir das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und möchten gemeinsam mit Euch über Erfahrungen, Herausforderungen und gelebte Praxis ins Gespräch kommen.
Aber auch in den letzten Wochen war bei uns einiges los: Nach unserem gelungenen Neujahrsempfang waren wir wieder in ganz unterschiedlichen medienpädagogischen Projekten unterwegs. Als besondere Highlights wollen wir in diesem Newsletter mit Euch beim Gamestag in Aindling zocken und mit „einsmehr medienstark“ werden.
Viel Spaß beim Lesen!
Ihr/Euer MSA-Team
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Einladung zum MEDIA SPRING AUGSBURG
„Medienkompetenz ist integrationsrelevant!“ – unter diesem Motto geht der MEDIA SPRING AUGSBURG in die siebte Runde. In diesem Jahr steht die Medienpädagogik mit geflüchteten Jugendlichen im Mittelpunkt. Die digitale Veranstaltungsreihe wird in Kooperation mit dem Projekt „Empowering Media Literacy“ (EML) durchgeführt, das von der Medienstelle Augsburg des JFF (MSA) und dem tim – Staatliches Textil und Industriemuseum Augsburg gemeinsam umgesetzt wird.
Wie können junge Menschen mit Fluchterfahrung in einer digitalen Welt gestärkt werden? Welche Chancen bieten Social Media, Smartphones oder digitale Spiele – und welche Risiken bringen sie mit sich? In insgesamt acht interaktiven Online-Vorträgen geben Expert*innen aus Medienpädagogik, Integrationsarbeit und Sozialwissenschaft praxisnahe Einblicke, regen zum Austausch an und zeigen, wie digitale Medien kreativ, reflektiert und kompetent eingesetzt werden können. Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an Fachkräfte aus Schule, offener und stationärer Jugendhilfe, sowie weiteren Einrichtungen, die von Jugendlichen mit Fluchterfahrung besucht werden. Auch Ehrenamtliche, Eltern und weitere Interessierte sind herzlich willkommen.
Im Rahmen von EML wird derzeit ein Smartphone-Spiel entwickelt, das künftig als modernes und niedrigschwelliges Instrument für die aktive Medienarbeit bereitsteht. Wer die Themen vertiefen und aktiv weiterdenken möchte, ist herzlich eingeladen, sich über den Media Spring hinaus an der Entwicklung des Spiels zu beteiligen.
Um eine Anmeldung wird bis spätestens 2 Arbeitstage vor der jeweiligen Veranstaltung gebeten.
PROGRAMMÜBERSICHT:
- Montag, 16. März: „Online-Radikalisierung erkennen und Jugendliche sensibilisieren“, Referentin: Daria Arjannikov
- Dienstag, 24. März: „Spielend Sprache lernen – Potenziale digitaler Games für Kinder und Jugendliche in heterogenen Lernkontexten“, Referentin: Dr. Lisa König
- Dienstag, 14. April: „Empowerment durch reflektierte Medienarbeit: Sensibel kommunizieren und Medienkompetenz stärken!“, Referentin: Amal Schütz
- Montag, 20. April: „Fotografie, Identität und Teilhabe: Praxisberichte aus der Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen“, Referentin: Selma Maglić
- Mittwoch, 29. April: „Digitale Verbundenheit – Digitale Elternarbeit in der Jugendhilfe mit Geflüchteten“, Referentin: Prof. Dr. Lisa-Marie Kreß
- Montag, 04. Mai: „Gaming & Gamedesign für mehr Resilienz“, Referent: Sergej Klein
- Dienstag, 12. Mai: „Medienerziehung – Tipps und Tricks“, Referent*innen: Kyra von Baeckmann und Marcel Floßmann
- Dienstag, 19. Mai: „Dark Patterns – Manipulative Mechaniken in Computerspielen“, Referent: Benjamin Strobel
Über das Projekt: Die Veranstaltungsreihe ist Teil des Projekts „Empowering Media Literacy“ (EML), das vom tim – Staatliches Textil- und Industriemuseum zusammen mit der Medienstelle Augsburg des JFF (MSA) umgesetzt wird. Es ist Teil des Projektverbundes DIWA 4.0 „Das inklusive Wir in Augsburg“, der aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der EU gefördert und vom Büro für gesellschaftliche Integration der Stadt Augsburg koordiniert wird. Weitere Informationen finden Sie hier: www.timbayern.de/eml.
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Workshop in der „Jungsgruppe“ von einsmehr e.V.
Im Rahmen des Projekts „einsmehr medienstark“ fand am Samstag, den 28. Februar, ein Workshop mit jungen Männern mit Downsyndrom statt. Neben der Reflexion der eigenen Mediennutzung und dem Austausch über Medienerlebnisse wurden wir mit ChatGPT kreativ. Gemeinsam mit den jungen Männern erstellten wir Action-Figuren nach ihrem Vorbild, wobei sie ihre Hobbies und Interessen einfließen lassen konnten. Dabei wurde thematisiert, wie Künstliche Intelligenz funktioniert, wie einfach Bilder erstellt werden können und wo KI an ihre Grenzen stößt. Beim Erstellen der Bilder nutzen wir ausschließlich Beschreibungen der Personen (Farbe der Kleidungsstücke, Haarfarbe, Interessen etc.) und keine Fotografien und sprachen über die Datenverarbeitung von KI-Tools.
Zur Actionfigur-Methode hier
„einsmehr medienstark“ ist ein Projekt in Kooperation mit der Medienstelle Augsburg des JFF (MSA) und Verein einsmehr – Initiative Down-Syndrom für Augsburg und Umgebung. Die Förderung über den Zeitraum von zwei Jahren erfolgt über Sternstunden e.V.
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Zocken auf dem Gamestag Aindling
Am 6. Februar 2026 fand nun bereits im dritten Jahr der Gamestag mit dem Titel „PlaySmart – E-Sport, KI & Bildung“ an der Mittelschule am Lechrain Aindling statt. Seit Beginn an ist die Medienstelle Augsburg des JFF (MSA) ein wichtiger Mitgestalter der Veranstaltung. An diesem Nachmittag und Abend lädt die Schule Eltern zusammen mit Ihren Kindern zum gemeinsamen Spiel- Erleben und auch Gesprächen und Diskussionen über alltägliche Themen im Bereich E-Sport, Gaming und künstlicher Intelligenz ein. Die Klassenzimmer verwandeln sich zu Workshopräumen, die von den unterschiedlichsten Akteuren im wahrsten Sinne des Wortes bespielt werden. Neben der MSA beteiligten sich Organisationen wie der Munich eSports e.V., Vivid Arise e.V., der E-Sport Landesverband Bayern, Caritasverband für die Diözese Augsburg e.V. und auch das Medienzentrum München des JFF. Ein besonderes Highlight war, dass der bekannte Streamer Huebi zu der Veranstaltung kam, um mittels Live-Stream das alljährliche, legendäre E-Sport Turnier zwischen Schüler*innen und einem Verein zu moderieren.
Die MSA gestaltete mehrere der Räume mit Workshops. Besonders hervorzuheben war der eigens dafür programmierte Minecraft Workshop: Bei dem kooperativen Spielansatz konnten Eltern und Kinder nur durch die Zusammenarbeit im Team zu einem Ergebnis kommen. Neben Kommunikation, Spielverständnis und Teamgeist war vor allem auch der gemeinsame Spaß im Fokus. In der jeweilig anschließenden Reflexionsrunde wurde dies deutlich. So wurden Eltern dazu angeregt, die Spielwelten ihrer Kinder genauer zu betrachten und eventuell auch selbst mal mitzuspielen. Der Konsens war: Auf jeden Fall mehr Interesse zeigen für das, was und warum gespielt wird. Und genau darum geht es, gerade wenn die Kinder die Online-Spielwelten neu entdecken: um eine gute Begleitung. Eine E-Sport AG ist da natürlich „Luxus“, aber auch zu Hause sollte dies grundlegender Bestandteil einer begleiteten Medienerziehung sein.
Das Projekt wurde unter anderem gefördert durch finanzielle Mittel des Kreisjugendamt Aichach Friedberg.
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Weitere aktuelle Informationen und Berichte über unsere Aktivitäten finden Sie wie immer online. Gerne können Sie unsere Beiträge und Veranstaltungen teilen.
Die Medienstelle Augsburg des JFF (MSA) setzt in Stadt und Landkreis Augsburg sowie im Landkreis Aichach-Friedberg vielfältige medienpädagogische Projekte für Kinder und Jugendliche um. Ziel ist es, ihre Medienkompetenz nachhaltig zu fördern. Im Mittelpunkt stehen praxisorientierte Lernerfahrungen mit und über Medien, die Heranwachsenden Orientierung, Sicherheit und einen souveränen Umgang im digitalen Alltag ermöglichen. Ergänzend richtet sich die MSA mit Fortbildungs- und Beratungsangeboten an Fachkräfte, Eltern und Erziehende.
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